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Die Herrn der Paddel  -  10. Loiretour 2007  -  Digoin - Nevers

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Der etwas andere Weckruf  (22.08.2007)

Gegen 8.00 Uhr ertönte Andys wohlklingende Stimme mit dem Ruf „Ralf, Dein Boot ist weg!“. Das war zwar origineller als immer diese imitierten „Muh !“ Rufe, entsprach aber leider auch der Wahrheit. Der Fluß war noch weiter gestiegen und hatte Ralfs Boot entführt.
Das gute Stück fand sich ca. 100 m weiter flußabwärts ans Ufer gespült, noch mal Glück gehabt.
Auf den Schreck gab’s dann auch was Besonderes zum Frühstück: Spiegelei ! So gestärkt wurde das Lager abgebrochen und gegen 12.30 Uhr gingen die Boote zu Wasser. Der Himmel war bewölkt und zu Beginn starteten wir Verbundfahrten.

Pisswetter und Sohn von Beruf
Die Wetterunbilden verschlechterten sich zusehends. Irgendwann am Nachmittag ging der Nieselregen in richtigen Regen über und schließlich hörte es auf mit langsam regnen, es regnete richtig ordentlich.
Es wurde kälter und kälter, im Boot sammelte sich Wasser der Verbund wurde aufgelöst da Einzelpaddeln wenigstens noch die Bewegungswärme brachte. So langsam versagten auch einzelne Regenjacken und man war durch und durch nass.

Nun begann die Suche nach einem Landeplatz doch die Hochwasserführende Loire hatte die meisten Sandbänke und Inseln überflutet. Schlussendlich landeten wir an einer Wiese mit überflutetem Steg, im Hintergrund lag dunkel ein Anwesen (ca. Loire-Km 415, Tagesform 24 km).

Im Regen wurde unter Bäumen die großen Planen aufgebaut und dann die Zelte. Ein trockenes Kleidungsstück war ein Segen und alsbald stand dann auch der große Regenschutz.

Bei dem benachbarten Anwesen konnte ein Stoßtrupp Holzscheite für unser Lagerfeuer erhalten. Das Haus war von den Söhnen reicher Pariser bewohnt, die hier Ferien machten. Drei von Ihnen begutachteten auch unser Lager. Und jetzt fällt mir auch wieder das Wort für solche Leute aus der feinen Gesellschaft ein. Boheme.

Das Abendessen bestand heute aus Salat und ganz viel Spaghetti Bolognese. Bei der Kälte schmeckte das besonders gut, aber trotzdem blieb noch reichlich für die Nackt-Schnecken im Gras übrig.
Der Rest des Abends wurde mit der Verkostung von Rotwein verbracht. Über den Rest sei der Mantel der Diskretion gelegt.
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